Pressemeldung des DRIV

- Abteilung Rollhockey -

 
 
Geschr. / Veröff.: 21.02.2016
Autor: Tim Graumann

DRIV-Pokal Herren, Achtelfinale

Chemnitz zehrte von famoser 1. Halbzeit

(tg) Der RSC Chemnitz darf sich Hoffnungen machen, im Pokal-Viertelfinale vielleicht das große Los zu ziehen. Wer genau jedoch seine Visitenkarte in der Sachsenhalle abgeben wird, entscheidet sich erst in der kommenden Woche, wenn das Gros der Spiele ausgetragen wird.

 

RSC Chemnitz – SC Moskitos Wuppertal 7:5 (5:0)
Kay Naumann ließ den Zweitligisten aus der Südstaffel, der seit September eigentlich keine Wettkampfpraxis hatte, von null auf hundert starten, als er schon in der fünften Minute zum 1:0 traf. Die Moskitos, in der Westgruppe immerhin heißer Aufstiegskandi-dat in die 1. Liga waren geschockt und ließen sich auch fortan den Wind aus den Segeln nehmen. Thomas Köhler nutzte den Moment, um auf 2:0 zu erhöhen (10.).
Und die Sachsen blieben am Drücker, die Wuppertaler kamen kaum zur Entfaltung. Der RSC stürmte regelrecht durch die Sach-senhalle und erhöhte schließlich binnen 70 Sekunden auf 5:0: Stefan Köhler gab den Startschuss (21.), Alexander Teichert nutzte den Direkten nach „Blau“ gegen Yannic Brockmann (22.) und Randy Thiemer legte noch einen drauf (22.).
Dieser Dreierpack war letztlich Gold wert, denn nach dem Seitenwechsel fand Chemnitz nicht wieder zurück in seinen Rhythmus, während auf Wuppertaler Seite nun ein Spieler das Zepter an sich riss: Jan Henckels. Seine Initialzündung war das 1:5 (28.). Zwar gelang Thomas Köhler postwendend das fünfte RSC-Tor, doch danach ging es praktisch nur noch in eine Richtung.
Und immer wieder landete der Ball bei Jan Henckels, der bis auf 3:6 verkürzte (31./35.), ehe Julian Peinke mit dem 4:6 den Span-nungsbogen wieder deutlich anzog (35.). Immerhin waren noch 15 Minuten zu absolvieren, im Rollhockey durchaus eine Ewigkeit. Aber die Moskitos hatten offenbar ihr Pulver verschossen. Alle Mühen blieben nun vergebens, kein weiterer Treffer wollte mehr gelingen. Das 10. SCM-Teamfoul brachte schließlich die endgültige Entscheidung, das sich Alexander Teichert auch diese Straf-stoßmöglichkeit nicht nehmen ließ (47.). Dass Jan Henckels noch das 5:7 gelang, war letztlich nur noch für die Statistik.
RSC Chemnitz: R. Naß, R. Lind; A. Teichert, T. Köhler, R. Thiemer, R. Weck, K. Naumann, E. Nicolai, S. Köhler. – SC Moskitos Wuppertal: D. Bauckloh, M. Brockmann; D. Meuer, R. Hauck, J. Peinke, P. Kirtyan, T. Lückenhaus, J. Henckels, Y. Bockmann. – Schiedsrichter: S. Dahlbock / M. Brosien.
Torfolge: 5:0 (5.) K. Naumann, 2:0 (10.) T. Köhler, 3:0 (21.) S. Köhler, 4:0 (22./Direkter) A. Teichert, 5:0 (22.) R. Thiemer, 5:1 (28.) J. Henckels, 6:1 (29.) T. Köhler, 6:2 (31.) J. Henckels, 6:3 (35.) J. Henckels, 6:4 (35./Penalty) J. Peinke, 7:4 (47./Direkter) A. Tei-chert, 7:5 (49.) J. Henckels. - Zeitstrafen: RSC 0 min – SCM 2 min (Y. Brockmann/22.) - Teamfouls: RSC 9 – SCM 10.