Pressemeldung des DRIV

- Abteilung Rollhockey -

 
 
Geschr. / Veröff.: 30.03.2016/ 02.04.2016
Autor: Tim Graumann

DRIV-Pokal Herren, Viertelfinale

Der "Pott" rückt am Samstag in greifbare Nähe

(tg) Der Pokal ist auch im Rollhockey der kürzeste Weg nach Europa. Allerdings auch der steinigste!

Denn nur wer den Pott auch tatsächlich gewinnt, darf in der kommenden Serie im CERS-Cup starten –

und genau damit liebäugeln zumindest die drei Bundesligisten aus Remscheid, Calenberg und auch

Krefeld, die in der Liga dieses Ziel nicht mehr erreichen können. Fest steht dabei schon jetzt, dass der

Pokal seinen „Besitzer“ wechseln wird, denn Titelverteidiger RSC Cronenberg musste ja schon im Achtelfinal

die Segel streichen.

 

Mit dem SK Germania Herringen ist allerdings der zweite Vorjahresfinalist noch im Rennen – und als Hauptrundensieger der

Bundesliga zugleich einer der heißesten Titelanwärter. Der Weg ins Halbfinale hat jedoch eine besonders hohe Hürde für die

Westfalen parat: Sie müssen am Samstag beim TuS Düsseldorf-Nord antreten (16 Uhr). Und der jüngste Ausflug in die Rollsporthalle

Unterrath ist bei den Germanen nicht gerade in bester Erinnerung, gab es dort 3:4-Niederlage. Entsprechend gehen die

Düsseldorfer mit großer Zuversicht in das Spiel, zumal sie in der Bundesliga zuletzt in guter Form waren und sich souverän den

vierten Platz sicherten.

 

Nicht weniger brisant ist die Begegnung zwischen der IGR Remscheid und der RESG Walsum (Sa., 15.30 Uhr). Die beiden Rivalen

standen sich erst vor genau vier Wochen auf dem Remscheider Hackenberg gegenüber, damals gab es einen überraschend

klaren 7:4-Sieg der IGR, die dabei einem mehrfachen Rückstand wett machte. Für Walsum war es nach elf ungeschlagenen Spielen

in Folge die erste Niederlage. Darüber hinaus haben die roten Teufel auswärts überhaupt so ihre Probleme, verspielten zuletzt

beim 3:3 in Düsseldorf den wichtigen 2. Platz. Dennoch sind die Duisburger weiterhin ein klarer Titelaspirant, der mit dem Halbfinal-

Einzug den Startschuss für ein vielversprechendes Saisonfinale geben könnte.

 

Ebenfalls erst vor vier Wochen standen sich der RSC Darmstadt und der SC Bison Calenberg im hessischen Landesleistungszentrum

gegenüber, wo sie sich nun im Pokalwettbewerb erneut duellieren werden (Sa. 15.30 Uhr). Die Saisonbilanz spricht mit

zwei Erfolgen (10:5 und 5:4) klar für die Darmstädter, doch Calenberg hat mit einem Sieg in Herringen (7:4) durchaus schon bewiesen, dass an einem guten Tag jeder Gegner zu schlagen ist – unabhängig vom überraschend schlechten Abschneiden des

Teams in der Bundesliga, nachdem im Vorjahr immerhin noch das DM-Halbfinale erreicht worden war. Zumindest im Pokal können

die Niedersachsen ihr Vorjahresergebnis aber wiederholen: Auch in diesem Wettbewerb standen die Bisons 2014/15 in der

Vorschlussrunde. Der RSC Darmstadt allerdings auch!

 

Krasser Außenseiter in der Runde der letzten Acht ist Zweitligist RSC Chemnitz, der am Samstag den Erstligisten HSV Krefeld zu

Gast in der Sachsenhalle haben wird (19 Uhr). Doch auch, wenn zwischen den beiden Bundesligen ganze Rollhockey-Welten

liegen, zu sehr auf einen Selbstläufer sollten die Hülser nicht bauen. Die Chemnitzer sind zwar derzeit nicht in der Saison (die

Südstaffel startet erst am 9. April mit dem Spielbetrieb), konnten sich dafür aber intensiv auf dieses Spiel vorbereiten. Für die

Rheinländer ist es dennoch die große Chance, mit dem Einzug in die Vorschlussrunde einer verkorksten Saison, dessen Ziel

„Play-off-teilnahme“ klar verfehlt worden ist, noch ein gutes Ende zu geben.

 

Das Viertelfinale im Überblick…

… am 2. April 2016

TuS Düsseldorf-Nord (1. BL) - SK Germania Herringen (1. BL) 16.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

IGR Remscheid (1. BL) - RESG Walsum (1. BL) 15.30 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RSC Darmstadt (1. BL) - SC Bison Calenberg (1. BL) 15.30 Uhr, Landesleistungszentrum

RSC Chemnitz (2. BL) - HSV Krefeld (1. BL) 19.00 Uhr, Sachsenhalle